Fitness und Wellness

Vielleicht haben Sie sich ja auch schon mal einen Fitness-Kanal auf YouTube angeschaut. Vielleicht können Sie mit Namen wie Sophia Thiel oder Sascha Huber etwas anfangen. Schlanke, durchtrainierte und drahtige junge Leute, denen die Natur (noch) keinerlei Einschränkung auferlegt hat. Sie sprechen die Menschen an mit Floskeln wie Waschbrettbauch noch vor der nächsten Badesaison – auch Du kannst es schaffen!

 

Die Heilsversprechungen der Fitness-Gurus werden allenthalben von einem Hauch von „Tschakka!“ umweht – und haben mit der Realität so viel zu tun wie McDonald’s mit Gourmetküche.

 

Was ist die Realität?

 

Meine Realität ist die eines knapp 50-Jährigen, der eine schlimme Krankheit zwar überwunden hat, aber der einige „Schäden“ zurückbehalten hat wie z.B. eine völlige Versteifung des Kreuzbein-Darmbein-Gelenks, die nicht mehr auftrainierbar ist.

 

Die Realität, die ich sehe, sind Übergewichtige, kranke und auf Medikamente angewiesene Menschen, übrigens auch schon unter jungen Leuten. Menschen, die ihrem Körper nicht vertrauen und die Skrupel haben, sich in einem Fitnessstudio anzumelden – aus Angst, sich mit „ihrem Körper lächerlich zu machen“.

 

Sie werden es nicht glauben, aber ich habe es tatsächlich noch geschafft, mit meinem Körper auf Anhieb die Fitnesstrainer-A-Lizenz (für nicht-Insider: das ist die „große“ Lizenz) zu erwerben. Und basierend auf dieser Weiterbildung bin ich der Auffassung, dass ein gutes Fitnessstudio sehr wohl die optimale Basis beim Wiedereinstieg in sportliche Aktivitäten darstellt – auch wenn man 20, 30 Jahre oder noch länger pausiert hat.

 

Das hat mich dazu bewogen, ein neues Fitnesskonzept aufzubauen: Sport für Unsportliche ab der Lebensmitte. Ich nenne dieses Konzept vorläufig Nicht für Superhelden. Und nach und nach werde ich dieses Konzept auf meiner Website vorstellen.