Burnout

Es gibt ziemlich viele Missverständnisse um das Konzept des „Burnout“, des Ausgebrannt seins. Analog meiner Arbeit, die auf Körper und Geist zielt, ist auch das Burnout-Syndrom eine Folge von sowohl organischen, als auch mental / psychischen „Fehlern“.

 

Mein Burnout Konzept zielt auf die Fehlerquelle(n): „Finde den Fehler (im System)“ – und meist ist es eine Kombination mehrerer Faktoren, die eine Person letzten Endes in ein Burnout-Syndrom hinein treiben.

 

Man sollte das Burnout-Syndrom auch als Krankheit nicht unterschätzen. Frei nach dem Motto: alles, was man nicht messen kann, ist „psychosomatisch“. Aber der Mediziner tut dies gerne und stellt den Betroffenen in die „Psycho-Ecke“. Doch der Begriff Psychosomatisch deutet ja bereits an, dass das Problem etwas mit Körper und Geist zu tun hat. Die Wirkungskette kann dabei sowohl vom Geist zum Körper als auch vom Körper zum Geist verlaufen.

 

Wir kennen das beispielsweise von der Depression: die Medizin unterscheidet „endogene“ und „exogene“ Depression: eine exogene Depression stellt sich aufgrund von psychischen, mentalen oder emotionalen Variablen ein: Mobbing, zu viel Arbeit für zu wenig Geld, Routinen, Überforderung, Neid oder Hass. Die endogene Depression ist eine vom Stoffwechsel her bestimmte Depression: Hormone, Entgiftung, oxidativer Stress, das Fehlen von Vitalstoffen, Darmprobleme. Wussten Sie, dass permanent zu hektisches und schnelles Essen Burnout und Depression fördern kann? Unter Druck zu essen, beeinträchtigt mittelfristig die Verdauung, mit allen Enzymen, Darmbakterien und der Peristaltik.

 

Burnout ist ein weites Feld und kann nicht ausschließlich mit einer "mentalen Erschöpfung" abgetan werden!