Gedanken für das neue Jahr 2016

Liebe Leser!

 

Das Jahr 2016 hat mit einem Paukenschlag begonnen - allerdings einen sehr negativen Paukenschlag. Die Rede ist von den Ereignissen in Köln und anderen Großstädten. Was auch immer in der Silvesternacht in diesen Städten abgelaufen ist: es hat eine Welle medialer Erschütterung durch das ganze Land geschickt.

 

Dies ist ein Blog, in dem es um Gesundheit geht.

 

Daher geht es nicht, wie Sie sich vielleicht denken können, um die Sache an sich. Es geht um etwas ganz anderes.

 

Haben Sie dieses in letzter Zeit vielleicht auch festgestellt? Wenn immer große Ereignisse - vor allen Dingen negative - ein Land erschüttern und die Gemüter spalten, kommt es recht bald zu einem regelrechten medialen Krieg. Es tun sich immer zwei Lager auf: das eine behauptet etwas, das andere - wie es sich versteht - das glatte Gegenteil.

 

Die Geschichte um die Ereignisse in Köln ist recht undurchsichtig: Zuerst wurden die Ereignisse über die sozialen Medien wie beispielsweise Facebook ausgebreitet. Deutlich zeitverzögert haben die offiziellen Nachrichtenmedien wie beispielsweise der Spiegel, Focus online usw. die Schreckensmeldungen aufgegriffen und entsprechende Leitartikel gesetzt. Gerade durch diese Zeitverzögerung traten wieder Verschwörungstheoretiker auf den Plan, die der Meinung waren, man wollte diese Ereignisse von offizieller Seite „deckeln“ und verschweigen. Nach einem ungeheuren medialen Aufriss inklusive betroffener Politikermeinungen dazu tauchten auf einmal Artikel und Videos im Internet auf, die behaupteten, die Ereignisse in Köln seien komplett inszeniert gewesen!

 

Was soll man denn bitteschön noch glauben?

 

Das ist ein ernstes Thema. Was ich dazu beitragen kann hat augenscheinlich wenig damit zu tun, in einem tieferen Sinne aber doch. Ich kenne die so genannte „Flüchtlingsinsel“ Lampedusa sehr gut. Ich kenne die Insel, ich kenne die Menschen und vor allen Dingen kenne ich - da ich diese Insel bereits zu jeder Jahreszeit besucht habe - das Klima.

 

Deswegen hat mich eine Meldung seitens offizieller Medien vor ziemlich genau zwei Jahren, vorsichtig ausgedrückt, irritiert: damals seien Bootsflüchtlinge, ich zitiere: „in bitterer Kälte im Freien gegen Krätze desinfiziert worden“.

 

Bittere Kälte sind für mich -10° oder weniger. Laut der meteorologischen Station auf Lampedusa hatte es an dem fraglichen Tag im Dezember 19°C – plus, wohlgemerkt. Außerdem herrschte an den Tag strahlender Sonnenschein und wenig Wind.

 

Das ist etwas, das ich nicht zu glauben brauche. Das weiß ich. Wenn ich aber etwas weiß, muss ich davon ausgehen, dass offizielle Medien - die wir ja für seriös halten - offensichtlich bestimmte Dinge dramatisieren oder anders darstellen als sie sind, um sie zu instrumentalisieren. In diesem Falle ging es darum, dass die italienischen Behörden offensichtlich Barbaren sind.

 

Da wir selbst als Deutsche in den letzten Monaten ausreichend bewiesen haben, dass wir mit dem so genannten „Flüchtlingsproblem“ vollkommen überfordert sind, müssen wir sicherlich nicht anklagend auf eine 20 km² kleine Insel zeigen und sagen: „die haben das ja überhaupt nicht im Griff!“

 

Das nur als Beispiel.

 

Um was es mir eigentlich bei der ganzen Geschichte geht, ist Folgendes: wir leben mitten in einem Medien- und Propagandakrieg, der für mich erschreckende Ausmaße erreicht hat. Dieser Krieg hat immerhin den Vorteil, dass wir zumindest bei uns keine Schlachtfelder haben.

 

Aber dieser Krieg hat einen großen Nachteil: hier werden - nach meinem derzeitigen Kenntnisstand - leider offensichtlich mutwillig instrumentalisiert, polarisiert und Emotionen geschürt und dabei auch noch radikalisiert. Und wie das Beispiel Lampedusa zeigt, spielen die „seriösen, offiziellen“ Nachrichtenmedien leider munter mit.

 

Es ist egal, auf welcher Seite sie dabei stehen. Sie können erstens die Wahrheit nicht nachprüfen und zweitens erzeugen die zwangsläufig aus dieser medialen Polarisierung entstehenden Spannungen nichts anderes als massiven Stress. Und zwar bei jedem von uns. Und es ist - das ist das Schlimmste - ausnahmslos negativ-Stress.

 

Negativ-Stress macht bekanntlich krank.

 

Deswegen habe ich einen wirklich ernst gemeinten Rat für Sie: wenn Sie Ihre Gesundheit wirklich verbessern wollen, dann sollten Sie sich nicht nur gut ernähren, regelmäßig Sport treiben und womöglich noch Gedankenhygiene betreiben. Sie sollten auch „Nachrichtenhygiene“ betreiben im besten Sinne:

 

Schalten Sie die Nachrichten ab.

 

Nehmen Sie nur noch das, was für Sie persönlich wichtig ist, zur Kenntnis.

 

Wenn Sie persönlich – oder Bekannte oder Verwandte – durch ein solches Ereignis wie in Köln betroffen sind, sollten Sie natürlich auch daran und damit arbeiten. Ansonsten aber ist es besser für ihre Gesundheit, wenn Sie eine solche polarisierende Schlagzeile unmittelbar nach dem Vernehmen unter der Rubrik „zur Kenntnis genommen“ ablegen und sich überhaupt nicht weiter damit beschäftigen.

 

Sie wissen heute nicht mehr, wer ihnen die Wahrheit sagt. Ich habe neulich zu guten Freunden gesagt, dass ich den Massenmedien nicht mehr weiter traue, als ich einen Elefanten werfen kann.

 

Es geht hier nicht um Politik, sondern um Ihr Wohlbefinden.

 

Wenn Sie bei solchen dramatischen Themen eine radikale Position beziehen, obwohl Sie das tatsächlich geschehenen nicht nachprüfen können, tun Sie vor allen Dingen einer Person richtig weh: nämlich sich selbst. Wenn Sie irgendetwas nicht persönlich kennen oder bei einem Ereignis nicht persönlich dabei waren oder sind, dann können Sie es nicht nachprüfen. Sie müssen das glauben, was man Ihnen aufgetischt. Wie gesagt: mit dem, „was man heute so aufgetischt bekommt“, ist es schwierig geworden in letzter Zeit.

 

Doch wenn Sie etwas glauben und eine womöglich radikale Position zu einem Thema beziehen - egal welche Seite es ist - werden Sie nur auf Kampf und Widerstand treffen.

 

Jeder von uns hat seine eigenen Kämpfe und Widerstände Tag für Tag.

 

Im Interesse Ihrer Gesundheit: Laden Sie sich nicht noch mehr Kämpfe und Widerstände in Ihrem Leben auf!

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