Wie Sie mentaler Erschöpfung beim Abnehmen entgegen wirken...

In unserer zivilisierten Welt könnte man den Frühling auch „die Jahreszeit der purzelnden Pfunde“ nennen. Ob gewünscht oder in der Realität: Das, was man sich im Winter auf die Rippen futtert, möchte man nur allzu gern vor Beginn der Badesaison wieder loswerden. Mir ging das ja selbst nicht anders. Mit Erschrecken habe ich um die Jahreswende festgestellt, dass mein Trockengewicht dreistellige Kilogrammbereiche erreicht hat. Mittlerweile konnte ich mein Körpergewicht auf 92 Kilo reduzieren, 90 sind angepeilt.

 

Bei allen Wünschen zur Gewichtsreduktion wird allerdings eines vergessen

 

Das normale Leben geht ja schließlich auch weiter. Ich muss arbeiten, ich muss Artikel schreiben und meine Patienten behandeln. Ein neues Buch ist in Arbeit. All diese Dinge erfordern einen klaren Verstand und einen wachen Geist. Damit könnte es allerdings beim Abnehmen Probleme geben.

 

Vielleicht geht Ihnen das ja genauso: phasenweise lässt die Konzentration zu wünschen übrig. Man hat das Gefühl, dass man mit der Arbeit nicht fertig wird bzw. es fällt schwer, die Motivation aufzubringen.

 

Das wiederum hängt damit zusammen, dass durch die Gewichtsabnahme kontinuierlich ein gewisser Stress auf den Organismus einwirkt. Wenn man Kalorien reduziert und sich reichlich bewegt, gerät das Gehirn als aller erstes in Energienot. Gerade die Sympathikus-Typen (so wie ich auch einer bin) entwickeln bei geistiger Beanspruchung gerne Heißhunger auf Süßes. Dem nicht nachzugeben und mit gleicher Effizienz weiter zu arbeiten, ist eine Herausforderung. Zumal Snacks zwischendurch - auch wenn sie noch so gesund sind - das Problem sicherlich nicht lösen. Studentenfutter enthält nun mal reichlich Kalorien. Da nutzt es nichts, dass die Kalorien gesünder sind als bei einer Tafel Schokolade…

 

Bleibt die Frage: was tun?

 

Die nahe liegende Möglichkeit ist es, mehr Antioxidantien zu sich zu nehmen. Wer geistig arbeitet und währenddessen auch noch sein Gewicht reduzieren möchte, braucht mehr Antioxidantien, um den Stoffwechselstress beim Gewichtsverlust zu neutralisieren. Hier kommt einmal mehr der in letzter Zeit viel ins Gespräch gekommene „grüne Smoothie“ zum Zug. Er ersetzt bei mir in letzter Zeit wieder öfter das reguläre Frühstück. Man kann leicht größere Mengen aufnehmen und durch seinen hohen Nährstoffgehalt bei relativ moderaten Kalorienzahlen ist er der ideale Start in den Tag, wenn man gleichzeitig abnehmen möchte und bei der Arbeit volle Konzentration gefordert ist!


Noch ein Tipp: ein Löffelchen Bio-Kokosöl regt ebenfalls die geistigen Kapazitäten an, wird nicht in Fett umgesetzt und ist kalorientechnisch überschaubar!

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