Depression und depressive Verstimmung: ein fettes Antidepressivum!

Eine echte Depression kommt Gott sei Dank seltener vor als man nach der Diagnose so mancher Ärzte annehmen sollte. Die depressive Verstimmung hingegen ist ein echtes Volksleiden geworden. Oder anders ausgedrückt: schlechte Laune ist mehrheitsfähig. Das hat nur bedingt etwas mit den Lebensumständen, dem System oder dem Alltagstrott zu tun. Viel daran liegt schlicht und ergreifend an gewissen Ernährungsfehlern, wie zum Beispiel den folgenden:

 

Erstens wird viel zu viel Zucker und viel zu viel Kohlenhydrate gegessen. Das soll Stress ausgleichen. In Stresszeiten gibt das Gehirn ein Signal, das ist zu wenig von bestimmten Nährstoffen erhält. Dadurch entstehen „Gelüste“. Diese werden vor allen Dingen mit Zucker und Kohlenhydraten befriedigt. Dadurch entsteht aber sehr schnell wieder ein erneutes Energiedefizit im Gehirn.

 

Zweitens: es werden zu viele Stimulanzien gebraucht, um Energieniveau und Stimmung zu beeinflussen. Von den katastrophalen Wirkungen des Alkohols möchte ich gar nicht erst reden. Aber auch der angeblich so gesunde Kaffee schafft eher Defizite als dass er sie beseitigt: unter Kaffee-Einfluss wird nämlich die Serotonin-Produktion gehemmt. Das ist übrigens bei vielen Substanzen so, die Koffein und eventuell darüber hinaus auch noch Zucker enthalten.

 

Drittens: es wird zu viel Eiweiß gegessen. Alle Aminosäuren konkurrieren mit L-Tryptophan, einer Vorstufe des Serotonins, um die gleichen Rezeptoren. Da die anderen Aminosäuren meistens gewinnen, wird auch bei Verzehr von zu viel Eiweiß weniger Serotonin gebildet. Dies zusammen mit einem bewegungsarmen Lebensstil, und die schlechte Laune ist vorprogrammiert!

 

Die fette Lösung bei depressiver Verstimmung!

 

Eine Studie aus Malaysia hat vor kurzem erbracht, das Symptom einer depressiven Verstimmung durch regelmäßigen Genuss von nativem Kokosöl gelindert werden können. Die in Kokosöl vorhandenen mittelkettigen Fettsäuren verbessern dabei die Aufnahme von L-Tryptophan im Darm, da viele Schleimhautfunktionen verbessert werden. Gleichzeitig funktionieren die Verbrennung und die Energiegewinnung in den Zellen durch diese mittelkettige Fettsäuren effizienter.

 

Für viele von uns ist es tatsächlich besser, mehr mittelkettige Fettsäuren zu verzehren und stattdessen auf Zucker, Kohlenhydrate und Stimulanzien zu verzichten, um langfristig eine bessere Stimmung, ein ausgeglichenes Energieniveau und bessere Stressresistenz zu erreichen!

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