Wie Sie mit Gewürzen Ihre Nährstoffaufnahme verbessern!

Ich hatte das Thema schon mal und etliche Male mit anderen Therapeuten ausdiskutiert: wenn man nach der offiziellen Lehrmeinung von Wissenschaftlern und Ernährungsexperten besteht, haben wir keinerlei Mangelerscheinungen an den wichtigsten Nährstoffen zu befürchten. Vitamine, Mineralstoffe, Eiweiß und Fettsäuren? Alles im grünen Bereich! Woran soll es uns denn mangeln bei diesem erstaunlichen Lehrstoff Angebot?

 

Eventuell an den Nährstoffen, die man im Moment noch für weniger wichtig hält?

 

Da wären zum Beispiel die Spurenelemente. Wenn man nach der offiziellen, wissenschaftlichen Lehrmeinung geht, braucht der Mensch kaum mehr als zehn oder zwölf Spurenelemente für die optimale Funktion seines Stoffwechsels. Allerdings: Gerade was dieses Kapitel angeht, ist die Forschung noch lange nicht am Ende. Inoffizielle Studien haben bis zu 40 Spurenelemente als wichtig für die menschliche Körperchemie herausgestellt. Da sich die moderne Landwirtschaft kaum diese Dinge kümmert, steht zu befürchten, dass wir tatsächlich einen Mangel an etlichen Spurenelementen erleiden - trotz Überernährung!

 

Das Problem verschärft sich noch, wenn man bedenkt, dass unsere Verdauungskraft nicht mehr die beste ist!

 

Und damit meine ich nicht nur Patienten einer chronisch-entzündliche Darmerkrankung. Fast jedem von uns fehlen Enzyme und ein vernünftig funktionierendes Verdauungssystem. Es wird also in Zukunft nicht nur wichtig sein, wie viele Nährstoffe wir zu uns nehmen, sondern auch, wie viele wir davon tatsächlich in den Körper aufnehmen.

 

Und hier kommen Gewürze ins Spiel: zum Beispiel Pfeffer

 

Pfeffer enthält einen sekundären Pflanzenstoff namens „Piperin“. Und dieser sekundäre Pflanzenstoff zeigt erstaunliches, wenn es darum geht, die Nährstoffaufnahme zu verbessern. Tatsächlich wird die Aufnahme so genannter Mikronährstoffe - zum Beispiel Spurenelemente, Aminosäuren und sekundäre Pflanzenstoffe - um den Faktor 5-20 verbessert.

 

Deswegen setzen manche Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln diesem Wirkstoff ihre Nahrungsergänzungen zu - um die Bioverfügbarkeit zu erhöhen. Besonders Ingwer und Kurkuma profitieren von dieser Zugabe, aber auch die erwähnten Spurenelemente und etliche Aminosäuren.

 

Mehr als Grund genug also, auch abseits des Themas Nahrungsergänzung - nämlich bei unserer alltäglichen Ernährung! - Mal zur Pfeffermühle zu greifen!

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