Haben Sie heute schon Kalium eingenommen?

Wenn es um Gefäßschutz geht, wandern einem sofort Magnesium, eventuell B-Vitamine sowie Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe (beispielsweise Anthocyane oder Gingko-Extrakt) durch den Kopf. Seit etlichen Jahren diskutiert man die Rolle von Homocystein bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und rät, eine Kombination aus den Vitaminen B6, B12 und Folsäure einzunehmen, um Homocystein abbauen zu können.

 

Personen mit Schlaganfall-Gefährdung sollten allerdings noch auf eine weitere Komponente achten!

 

Diese Komponente heißt „Kalium“. Manch eine Nahrungsergänzung enthält bereits Kalium, sehr verbreitet ist dies allerdings noch nicht. Kalium entspannt die Gefäße und wirkt sich damit günstig auf den Blutdruck aus, falls dieser erhöht sein sollte.

 

Studien zum Thema Kalium und Schlaganfall sind recht viel versprechend: bei einer repräsentativen Gruppe konnte durch den regelmäßigen Verzehr roher Mengen von Kalium das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, um 21 % gesenkt werden. Selbst bei einer Gruppe von Frauen, die akut gefährdet waren, einen „ischämischen Schlaganfall“ zu erleiden, sank das Risiko um 16 %. Das ist es sicherlich wert, über eine Nahrungsergänzung mit Kalium nachzudenken.

 

Falls Sie nicht der Nahrungsergänzungs-Typ sein sollten…

 

Besonders reich an Kalium sind Bananen, gebackene Kartoffeln und jede Art von Bohnen. Achten Sie aber um Gottes willen darauf, dass Letztere gut durchgegart sind, sonst vermindern sie wohl Ihr Schlaganfallrisiko - allerdings zum Preis eines gesellschaftlichen Problems…

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