Krank zur Arbeit: Marginalie oder echtes Problem?

Laut einer Statistik der „Deutschen Angestellten Krankenkasse“ erscheinen immer mehr Angestellte und Arbeiter krank zur Arbeit. Woran liegt das? Sicher hat dies die allgemein bekannten „sozio-ökonomischen“ Gründe. Von denen möchte ich an dieser Stelle lieber nicht reden, da das ohne Polemik fast nicht möglich ist. Uns interessiert hier allein die gesundheitliche Seite.

 

Krank zur Arbeit bedeutet meistens…

 

Rückenschmerzen, grippaler Infekt, Magenprobleme, Kopfschmerz. Also „banale“, akute Erkrankungen, die uns alle hin und wieder einmal das Leben schwer machen. Wenn die Arbeit an sich nicht allzu schwer ist, eigentlich kein Problem - sollte man meinen. Es kann aber eins werden - nämlich dann, wenn Symptomunterdrückende Medikamente mit ins Spiel kommen.

 

„Mothers little helpers“ bergen mehrere Gefahren…

 

Die typischen Mittelchen, mit denen man Symptome einer akuten Erkrankung für einige Zeit aus seinem Leben verbannt sind Ibuprofen, Aspirin oder Paracetamol. Liegen der akuten Erkrankung eher mechanische Probleme zu Grunde, wie ein Hexenschuss oder Kopfschmerzen (oft aufgrund von Verspannungen im Bereich der Halswirbel), kann das einigermaßen gut gehen. Allerdings verbergen sich hinter der Einnahme dieser Schmerzmittel langfristige Gefahren. Besonders dann, wenn aus einem „gelegentlich“ ein „regelmäßig“ wird. Schädigungen der Magenschleimhaut, verstärkte Neigung zu Blutungen, Verdauungsprobleme, ja langfristig sogar Herz-Kreislauf-Probleme sind die Folge. Mehr als genug Gründe, um sich einer „richtigen“ Therapie zur Behebung der Ursachen zu bemühen.

 

Schlimmer wird es, wenn eine Viruserkrankung oder ein sonstiger Infekt im Spiel ist

 

Denn die Symptome etwa bei einer Erkältung oder bei einer Magen-Darm-Grippe sind ja bereits Abwehrreaktionen des Organismus. Werden diese unterdrückt, so kann der Abwehrprozess unvollständig bleiben. Dabei bildet sich etwas aus, was wir in der Naturheilkunde als „Erregertoxikosen“ bezeichnen. Eine Schadstoffbelastung durch nicht vollständig ausgeschiedene Erreger bzw. deren Stoffwechselprodukte.

 

Mein Tipp: wenn Sie zur Arbeit müssen und ohne symptomlindernde Medikamente wie Ibuprofen, Diclofenac oder Paracetamol nicht auskommen, sollten Sie wenigstens am darauf folgenden Wochenende Ihre Beschwerden richtig auskurieren!

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