Woran erkennt man zu wenig Magensäure?

Nein, bis jetzt hat es sich noch nicht großartig herumgesprochen: viele Menschen haben Probleme mit zu wenig Magensäure, nicht, wie man meinen sollte, mit zu viel davon. Nicht einmal der „Klassiker“ Sodbrennen hängt zwangsläufig immer mit zu viel Magensäure zusammen. Zu wenig Magensäure kann zu verlängerten Verweilzeiten von Eiweiß im Magen führen, was den unteren Rand der Speiseröhre durchaus reizen kann.

 

Es dürften, wie gesagt, erstaunlich viele Leute von diesem Problem betroffen sein. Die Gründe sind vielfältig: zu wenig Bewegung, falsche Ernährung, Mangel an Spurenelementen, eventuell - das ist meine Vermutung - sogar Probleme mit dem Stoffwechsel von Leber und Darm. Und natürlich Medikamente!

 

Das sind die wichtigsten Leitsymptome von zu wenig Magensäure!

 

  • Eine schleimig Grau-weißlich, Grau-gelblich belegte Zunge, nach dem Essen vorübergehend besser, morgens und nüchtern schlechter.

 

  • Blähungen, besonders faulig riechende (Schwefelwasserstoffgeruch).

 

  • Juckreiz an ausgedehnten Körperpartien nach dem Genuss von schwer verdaulichem, tierischem Eiweiß (zum Beispiel Käse oder mehrere Arten von tierischem Eiweiß kombiniert).

 

  • Aufgetriebener Oberbauch für eine längere Zeit nach dem Essen.

 

  • Ranziges Aufstoßen, oder Aufstoßen, dass nach dem letzten Essen schmeckt.

 

So kann man die Magensäure anregen:

 

Zum Glück bietet die Naturheilkunde mannigfaltige Möglichkeiten, wie man die Magensäure anregen kann. Beispielsweise mit Pepsinwein, mit Betain-HCl, mit Wermutkraut, Enzianwurzel, Okoubaka, Löwenzahn, auch mit homöopathischen Komplexmitteln, die eines dieser Präparate oder mehrere in Kombination enthalten.

 

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