Einmal HPV, immer HPV?

Auch so eine Legende, die wohl nie sterben wird, ist die Annahme, dass frau, einmal mit dem humanen Papillomavirus infiziert, dieses niemals los wird. Jenes Virus, das in der Hauptsache für das Auftreten von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich gemacht wird.

 

Legenden haben allerdings einen (in diesem Falle positiven) Haken: es muss nicht immer etwas dran sein. In einer Testreihe bei Frauen, die mit HPV infiziert waren, zeigte die Anwendung einer Vaginalcreme, die als Inhaltsstoffe Amla (die indische Stachelbeere), Aloe vera, die indische Waschnuss sowie Kurkumin hatte, eine Erfolgsquote von fast 90 % bei der Beseitigung der HPV-Viren.

 

Erfreulich ist außerdem die Tatsache, dass auch die Anwendung eines Placebos offensichtlich ausreichend immunologische Kräfte mobilisierte, dass 70 % der Anwenderinnen nach der Testperiode frei vom humanen Papillomavirus waren.

 

Die Nebenwirkungen bei dem oben genannten Präparat, das im englischen Sprachraum als „Basant“ bekannt ist, halten sich in Grenzen: es traten in der Versuchsreihe verstärkt vaginaler Juckreiz und Brennen auf. Diese Erscheinungen verschwanden mit Absetzen der Creme. Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass auch die orale Einnahme von Kurkuma-Extrakt (gibt es in Kapselform) die HPV-Viren bekämpfen kann, obwohl hierzu keine weiteren Tests erfolgten. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert!

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