Bis 2025 40 % mehr Neuerkrankungen von Krebs?

Eine WHO-Studie besagt, dass die Anzahl der Krebsneuerkrankungen in gut zehn Jahren um etwa 40 % steigen könnte. Gleichzeitig steht hinter der Untersuchung versteckt die Aufforderung, doch bitte schön in Zukunft den Krebs besser zu bekämpfen.

 

Ich teile diese Meinung, dass man den Krebs „besser bekämpfen“ sollte, nur bedingt. Denn erstens ist das das, was die Medizin schon die ganze Zeit macht: Chemotherapie, Operationen und Bestrahlungen bekämpfen Krebs - im wahrsten Wortsinn. Zweitens zeigt sicher, dass eben diese Taktik überhaupt nicht aufgeht - denn sonst würde ja das Krebsrisiko nicht dauerhaft ansteigen.

 

Dazu kommt, dass das so genannte „Krebswissen“, was in den großen Medien vermittelt wird, geradezu lächerlich ist. Zum Beispiel (und ich zitiere wörtlich): „es ist nicht erwiesen, dass Stress langfristig das Krebsrisiko steigert!“ Das braucht man nicht zu beweisen, das kann man sich an zwei Fingern abzählen. Langfristiger Stress unterdrückt das Immunsystem. Ein schwaches Immunsystem bekämpft die vereinzelt immer wieder auftretenden Krebszellen nicht so gut wie ein starkes Immunsystem. Krebszellen schließen sich zu Konglomeraten zusammen und können einen Tumor ausbilden, von dem aus sie streuen können.

 

Stress steigert zudem das Krebsrisiko dadurch, dass chronischer langfristiger Stress banale Infekte vielfach unterdrückt - und damit ein „Reinemachen“ des Körpers verhindert. Sicher, seit Rudolf Virchow ist die Auffassung, dass Schadstoff und Umweltgifte krank machen können und das Krebsrisiko erhöhen können, verpönt. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Schadstoff und Umweltbelastungen das Krebsrisiko steigern. Dies ist sowohl durch zahlreiche Untersuchungen als auch in der Praxis belegt.

 

Auch die Behauptung, dass Amalgam überhaupt nichts mit dem Krebsrisiko zu tun habe, halte ich für sehr gewagt. Tatsache ist, dass die Risiken von Amalgam heute immer noch nicht komplett einzuschätzen sind. Es gibt sehr wohl Länder, in denen Amalgamfüllungen komplett verboten sind. Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass diese Verbote zum Spaß aufgestellt worden sind.

 

Und ja: wer in seiner Verwandtschaft viele Krebsfälle hat, bei denen ist das Risiko höher, selbst eine Krebserkrankung zu erleiden als bei einer Person, in deren Familie kaum oder keine Krebsfälle bekannt sind - wenn beide Personen exakt den gleichen Umweltbedingungen unterworfen sind. Aber diese Umweltbedingungen sind wesentlich entscheidender für das Krebsrisiko als irgendwelche Gene. Stellen Sie mal zwei Personen gegenüber: nehmen wir einmal an, da ist eine Person A mit einem genetisch sehr geringen Krebsrisiko und eine Person B mit einem genetisch sehr hohen Krebsrisiko. Nehmen wir außerdem an, dass Person A 30 Jahre in einer Großstadt lebt, sich so gut wie nie bewegt, ausschließlich von Fast food und Light-Getränken lebt und zusätzlich noch dauerhaftem Stress ausgesetzt ist und schlecht schläft. Nehmen wir einmal an, Person B wächst im Hochgebirge in einer sehr abgeschiedenen Region auf, trinkt reines Quellwasser, bewegt sich jeden Tag 20-25 km und ist ausschließlich Früchte und Nahrungsmittel, die sie selbst angebaut bzw. gesammelt oder erjagt hat.

 

Es dürfen Wetten angenommen werden: welche Person wird wahrscheinlicher an Krebs erkranken nach Ablauf der 30 Jahre?

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