Erhöhen Pestizide das Alzheimer-Risiko?

Dass man lieber Bio-Obst und -Gemüse kaufen und verzehren sollte als konventionell erzeugtes, darüber sind sich Gesundheitsapostel einig. Einen handfesten Beweis dafür, dass Pestizidrückstände etwas mit Alzheimer zu tun haben könnten, das haben US-Forscher kürzlich herausgefunden. Bei einer zugegebenermaßen recht kleinen Studie wurden über 60 irrige Alzheimer Patienten mit gesunden Probanden verglichen: Rückstände von DDT fand man in einem großen Teil bei der Patienten, jedoch waren diese bei Alzheimer Patienten in durchschnittlich sehr viel stärker konzentriert: nämlich um das vierfache!

 

Gut, könnte man meinen, hier geht es um das gefährliche, aber vielerorts verbotene DDT. Aber was ist mit den Pestiziden und allgemein Pflanzenschutzmitteln, die heute in der Landwirtschaft eingesetzt werden? Das kann man natürlich nicht sicher sagen, aber: viele Stoffe, die vor 30 oder 40 Jahren für unbedenklich gehalten wurden, sind heute als giftig und potenziell gefährlich eingestuft. Auch in Zukunft wird die naturwissenschaftliche Forschung einiges zu Tage fördern, dass Substanzen, die heute als harmlos eingestuft werden, für den menschlichen Organismus durchaus schädlich sein können. Und schließlich ist die Umweltmedizin ein noch weitestgehend vernachlässigter Faktor in der allgemeinen medizinischen Forschung.

 

Solange diese Dinge nicht vollständig geklärt sind, bin auch ich eher für Bio-Obst und-Gemüse als für konventionell angebaute Produkte. Falls es dann doch mal konventionell angebautes Gemüse sein sollte, entfernt dieser kleine Trick 90-95 % möglicher Pestizidrückstände:

 

Waschen Sie Ihr Obst und Gemüse in Wasser, dem sie vorher einen kleinen Schuss Bio-Apfelessig zugefügt haben. Das löst Pestizidrückstände viel effektiver als Wasser allein es tun könnte!

 

Noch etwas zum Thema: in einigen Studien wird auch eine hohe Aluminiumkonzentration mit der Krankheit Alzheimer in Verbindung gebracht. Benutzt man täglich ein Aluminiumhaltiges Deodorant, wird etwa 1/10-1/8 der zulässigen Tagesdosis an Aluminium in den Körper aufgenommen - jedenfalls, wenn man nach der bisherigen wissenschaftlichen Forschung geht (in der Alternativmedizin wird dieses Thema wahrscheinlich bedeutend ernster genommen!). Wichtig hier vor allen Dingen für Angehörigen des schönen Geschlechts: bei rasierten Achseln wird erheblich mehr Aluminium in den Körper aufgenommen als bei unrasierten Achseln!

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