Noch mehr Schlankmacher-Tipps? Über versteckten Zucker und gründliches Kauen…

Vor ein paar Wochen wurde eine Studie vorgestellt, bei der Jugendliche Milchshakes mit verschiedenen Zucker-und Fettanteilen vorgesetzt bekommen haben. Die wichtigste Erkenntnis dabei: zuckerhaltige Shakes haben ein bestimmtes Zentrum im Gehirn aktiviert, das als Belohnungszentrum bezeichnet wird.

 

Dass man sich für seinen Alltagsstress mit Essen einmal belohnt, ist ja bekanntermaßen nichts Neues. Dass Zucker allerdings dieses Gefühl am stärksten aktiviert und Fett fast gar nicht, dürfte einigen neu sein. Umso mehr lohnt es bei einer zuckerarmen Ernährung, einmal auf so genannte versteckte Zucker zu achten. Manche Nahrungsmittel, die wir als süß empfinden, enthalten nicht unerhebliche Mengen an Zucker. Bei Kärcher beispielsweise werden wohl nur die wenigsten von uns an süß denken, trotzdem kann er bis zu 30 % Zucker enthalten. Dem Zucker in unserem modernen Alltag komplett auszuweichen, ist eine ganz schöne Aufgabe, aber machbar!

 

Tja und dann ist da noch die Sache mit dem Kauen: was wir schon immer irgendwie geahnt haben, scheint sich jetzt zu bestätigen: wer länger und gründlicher kaut, nimmt weniger Kalorien zu sich. Das liegt sicher nicht nur an der längeren Essenszeit und am Sättigungsgefühl, sondern schlicht und ergreifend auch daran, dass die Nährstoffe durch gründliches Kauen besser aufgeschlossen werden, langsamer ins Blut gehen - und dementsprechend der Blutzuckerspiegel hinterher auch langsamer wieder abfällt!

 

Tipp: wenn Sie das Gefühl haben, dass Stress bei ihnen Heißhungerattacken auslöst, achten Sie doch einmal darauf, wie Sie unter Stress Essen und wie sie unter normalen Umständen, d.h. in Ruhe essen. Merken Sie einen Unterschied? Dann liegt es an Ihnen, das Essen zu „entschleunigen“!

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