Der etwas andere Weg, Diabetes im Ansatz zu verhüten

Tipps gegen Diabetes gibt‘s ja viele, und die meisten machen auch durchaus Sinn. Allerdings haben sie eine Einschränkung: Fast alle Tipps gegen Diabetes konzentrieren sich auf den Hormon-Teil der Bauchspeicheldrüse, eben jenen Teil, der Insulin produziert.

 

Aber die Bauchspeicheldrüse hatte auch noch einen anderen Teil. Nämlich den, der Verdauungsenzyme produziert (Lipase, Trypsin, Amylase usw.). Hat nichts mit Diabetes zu tun, denken Sie? Falsch! Hat sogar sehr viel mit Diabetes zu tun, und zwar langfristig. Ist ihre Ernährung nämlich zehn oder 20 Jahre lang nicht der Kapazität ihrer Bauchspeicheldrüse angepasst, erhöht sich Ihr Diabetesrisiko um das 3-5 fache gegenüber Normal. Die Erklärung liegt erstaunlicherweise nur zu einem geringen Anteil an der Kohlenhydratverdauung, dafür umso mehr an der Eiweiß-und Fettverdauung.

 

Ist die nämlich unvollständig, muss der Dickdarm, der die zeitlich mit Abstand längste Passage der Verdauung aufweist, mit unverdauten Stoffen fertig werden, und besonders bei Eiweiß wird das Schleimhautmilieu basischer. Im Gegenzug wird das Bindegewebe saurer, und durch die Stoffwechselprodukte des Eiweißabbaus im Dickdarm kommt es zu oxidativem und nitrosativem Stress. Der wiederum regt die neben Nierenrinde an, verstärkt Kortisol auszuschütten. Und was, denken Sie, ist das Ergebnis? Richtig: Eiweißabbau im Gewebe und ein erhöhter Blutzuckerspiegel. Dadurch kommt es zu verstärkten Fettansatz, Verlust an Muskelmasse, weiterer Übersäuerung und wachsender Insuffizienz der Verdauung. Ein Teufelskreislauf, der über kurz oder lang mit einer immer größeren Wahrscheinlichkeit zu Diabetes führt.

 

Neben allen Vorkehrungen gegen Diabetes sollten Sie daher den Verdauungs-Teil der Bauchspeicheldrüse nicht vergessen. Am besten angeregt wird dieser übrigens durch Bitterstoffe! Löwenzahn, Okoubaka, Jambulbaum, Drachenblut (das ist ein Pflanzenextrakt!) sind einige Wirkstoffe, welche diesen Teil der Bauchspeicheldrüse anregen!

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