Wie kann man bei Diabetes II den Blutzucker auf natürliche Weise verbessern?

Angeblich leiden etwa 5 % der bundesdeutschen Bevölkerung an Diabetes 2. 5 % klingt zunächst einmal nach nicht viel, aber bei einer Gesamtbevölkerung von 80 Millionen macht das immerhin 4 Millionen Betroffene! Sofern Sie auch zu den Diabetikern zählen, aber noch nicht insulinpflichtig sein sollten, können Sie von diesen Tipps zur Stabilisierung des Blutzuckerspiegels profitieren.

 

     Nehmen Sie Feigenkaktus-Extrakt

 

Der Feigenkaktus, Opuntia-Ficus indica, ist Ihnen vielleicht schon mal während eines Urlaubs im südlichen Mittelmeerraum, ganz besonders auf Sizilien, aufgefallen. Die Früchte werden im Sommer reif und haben eine ganz besondere Wirkung auf den Blutzuckerspiegel, da sie bestimmte Ballaststoffe enthalten. Nach dem Genuss von Kohlehydraten steigt unter der Wirkung von Feigenkaktus der Blutzuckerspiegel wesentlich langsamer an als normalerweise! Tipp: ein Extrakt von Nopal-Feigenkaktus!

 

           Verzehren Sie reichlich hochwertigen Zimt

 

Zimt, insbesondere Ceylon-Zimt, ist ein Stoff, der zu gleichen Zeit die Insulinausschüttung angeregt und die Andockstellen für Insulin im Körper aktiviert. Der Blutzuckerspiegel steigt nicht nur langsamer, er singt auch schneller wieder ab!

 

            Sorgen Sie für ausreichende Zufuhr an dem Spurenelement Chrom

 

Chrom scheint Insulin irgendwie stärker zu machen. Mit Chrom verstärkt sich die Eigenschaft des Insulins, Zucker zu binden und in die Zellen zu schleusen. Außerdem geht Chrom wirkungsvoll gegen Heißhunger auf Süßes vor - gleich zwei Gründe, von dem Spurenelement zu sich zu nehmen. In bestimmten Nahrungsergänzungen ist er vorhanden, es gibt ihn aber auch in Chromhefe!

 

Vermeiden Sie zu große Mengen rohen Kohl und unfermentiertes Soja

 

Sauerkraut hat bestimmte, gesundheitsfördernde Eigenschaften. Aber zu viel sollten Sie nicht davon verzehren, wenn Sie bereits an Diabetes leiden. Der Grund: Sauerkraut, und allgemein roher Kohl, enthalten Goitrogene. Diese Stoffe wiederum behindern die Aufnahme bestimmter Mineralstoffe und Spurenelemente, unter anderem Chrom und Zink. Und das sind zwei Elemente, die sie bei Diabetes unbedingt benötigen! Wie heißt es so schön? "Die Menge macht's!"

 

Auch wenn es paradox klingt: übertreiben Sie es nicht mit dem Eiweiß!


Der Grund? Bei den meist älteren Patienten ist die Enzymkraft nicht mehr auf der Höhe. Dadurch kann Eiweiß ab einer bestimmten Menge nicht mehr verdaut werden, gelangt unverdaut in den Dickdarm - und erzeugt dort "oxidativen Stress". Auch diese Form von Stress sorgt für eine Erhöhung des Blutzuckers. Sie merken es auch an anderen Symptomen, beispielsweise Verstopfung und schlechtem Schlaf! Noch schlechter wird es, wenn Sie - aus welchen Gründen auch immer - ein Magensaft hemmendes Mittel nehmen müssen, wie z.B. Protonenpumpenhemmer.

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Kommentare: 2
  • #1

    Vanessa Klee (Montag, 24 Juli 2017 02:00)

    Helfen kann auch Obstessig, vor dem Essen eingenommen, daß der Blutzucker nach dem Essen nicht so sehr ansteigt. Außerdem die Pflanze "Gymnema Sylvestre" der sogenannte Zuckerfresser der in der Aryuveda-Medizin schon lange anwendung findet.

  • #2

    inge (Donnerstag, 22 Februar 2018 13:29)

    Ich Senke meinen Blutzuckerspiegel sehr erfolgreich mit Sauerkraut oder Lachs. 200 Gramm räucherlachs am Tag und der Zucker geht runter! Das gleiche gilt vier Sauerkraut. Das aber will natürlich die Pharmaindustrie nicht wissen....