Krebstherapie: Naturheilarzneien sind schlecht?!

Wer hat sich das wohl wieder "ausgedacht"?

 

Diese Frage kann man sich schon stellen, wenn man diese Meldung hier liest: "Nimmt man während einer (konventionellen, d.h. "schulmedizinischen") Krebstherapie, sprich: Chemotherapie, Naturheilmittel ein, können diese den Stoffwechsel negativ beeinflussen."

 

Wow. Also: Hände weg von Naturheilmitteln, falls Sie Krebs haben sollten und sich einer "Chemo" unterziehen. Genauer begründet wird diese Empfehlung in dem Artikel allerdings nicht. "Könnte den Stoffwechsel negativ beeinflussen" ist ungefähr so präzise, wie wenn ich hoffe, mit einem Schlag gegen eine Wand einen Moskito an der gegenüberliegenden Wand erledigen zu können, sprich: lapidares, unbegründetes Gefasel.

 

Was könnte denn daran schlecht sein? Nun, die erwähnten Gingko und Knoblauch würde ich sowieso nicht einnehmen - mit einer Krebserkrankung habe ich von vornherein erst einmal andere Probleme als meine Durchblutung (es sei denn, es war vorher schon ein ernstes Thema - aber selbst wenn: es gibt Besseres: beispielsweise Anthocyane, Rechtsregulat oder Nattokinase, um nur einige Beispiel zu nennen).

 

Aber dann besteht ja die latente Gefahr, Naturheilarzneien könnten eventuell Funktionen des Immunsystems verbessern. Und das wollen wir natürlich bei einer Krebserkrankung keinesfalls riskieren...oder???

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