„Präventive Brustamputation“? – die Spinnereien nehmen kein Ende!

Na so was?! Eine bekannte, an dieser Stelle nicht näher benannte Schauspielerin lässt sich wegen ihres "genetisch erhöhten Krebsrisikos" beide Brüste amputieren!

 

Im Moment gibt es äußerst bedenkliche Entwicklungen, die offensichtlich gemeinsam haben, uns den letzten winzigen Rest Eigenverantwortung und Mündigkeit im Bereich Gesundheit zu nehmen. Eine sehr bekannte, nicht näher benannte Schauspielerin (und, nebenbei bemerkt, auch ein Sexsymbol) lässt sich medienwirksam die Brust amputieren. Weil sie aufgrund einer genetischen Konstellation „besonders gefährdet ist, an Brustkrebs zu erkranken“.


Und diese nicht näher benannte Dame wird dann noch quer durch die Presse als besonders „mutig“ und „tapfer“ gelobhudelt. Kritik: nicht erwünscht.


Da ich mich gerne des Stilmittels der Metapher bediene, hier ein kleiner Vergleich von mir: sich aus Angst vor Brustkrebs die Brust amputieren zu lassen ist ungefähr so, wie wenn ich mir über lange Jahre ein bescheidenes Vermögen erarbeitet und erspart hätte und dann alles verschenke, aus Angst, mich könnte mal irgendjemand entführen und mich erpressen.


Es kann so vieles passieren…


Es hätte der nicht näher benannten Schauspielerin ja auch blühen können, dass sie gar keinen Brustkrebs bekommt. Oder, wenn das Schicksal richtig gemein ist, dass Sie Gebärmutter- oder Ovarialkrebs bekommt.


Aber eigentlich brauchen wir dazu nicht einmal das Schicksal. Es liegt nämlich zu zwei Dritteln in der Hand der betreffenden Person (in diesem Fall, der nicht näher benannten Schauspielerin): richtige Ernährung und richtige Bewegung.

 

  1. Krebszellen lieben Zucker, Transfettsäuren, Nahrungsmittelzusatzstoffe, künstliche Süßstoffe, Softdrinks...WEGLASSEN!
  2. Krebszellen hassen Beerenobst, chlorophyllreiche Nahrungsmittel, Tocotrienol, Omega-3-Fettsäuren, Enzyme, natürlich ausgeschüttetes Somatotropin, Vitamin D...MEHR DAVON ESSEN!
  3. Brustkrebs mag die Anti-Östrogen-Diät nicht. Und die finden wir z.B. bei Ori Hofmekler...GOOGELN!

Die Informationen zur Prävention von Brustkrebs sind alle vorhanden, man braucht sie nur abzurufen. Sicher, im Leben gibt es keine Garantie. Aber eine Garantie kann ich der nicht näher benannten Schauspielerin jetzt schon mal geben: Lebenslang Narbenschmerzen, Sensibilitätsstörungen, sexuelle Probleme (und das bei einem Sexsymbol!!!) und die Fernwirkungen des Narbenstörfelds. Z.B. Gelenkschmerzen, Fibromyalgie, chronische Müdigkeit oder Schlaflosigkeit und innere Unruhe. 


Aber sollten die Beschwerden der nicht näher benannten Schauspielerin zu viel werden, kann sie ja noch ihren Kopf amputieren lassen.


Was man natürlich auch als Präventivmaßnahme vor dem Auftreten irgendwelcher Beschwerden in Erwägung ziehen könnte...

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