Wie Sie sich mit diesen drei Nährstoffgruppen vor den Folgen von Stress schützen!

Eines vorneweg: vergessen Sie Vitamine! Erstens sieht unsere Vitaminversorgung nicht so schlecht aus, wie uns das immer von so genannten Experten hingestellt wird. Zweitens können Vitamine bei weitem nicht das, was die Nährstoffgruppen können, die ich Ihnen jetzt vorstellen werde:


  • Spurenelemente


Der Körper braucht sie wirklich nur in Spuren - in Millionstel Milligramm teilweise. Aber ohne sie geht nichts. Eines der bekanntesten Spurenelemente ist Zink. Zink hat direkte Wirkungen auf das zentrale Nervensystem und das autonome Nervensystem. Macht dadurch stressresistenter. Aber das ist nicht das einzige: Zink, wie auch andere Spurenelemente, spielt eine zentrale Rolle in der Zusammensetzung der Enzyme. Und damit sind nicht nur die Enzyme gemeint, die bei der Verdauung helfen. Sondern auch die, die den Zellstoffwechsel regulieren. Und bei der Entgiftung helfen. Denn die ist nämlich unter Stress erheblich gestört, weswegen wir gleich zu den Enzymen übergehen.


  • Enzyme


Ohne Enzyme gibt es kein Leben. Etwa 4-5000 Enzyme kennen wir bis heute, aber rund 50.000 Enzyme dürften noch der Entdeckung harren. Ein einzelnes Enzym-Molekül kann etwa 100.000x den gleichen Stoffwechselschritt wiederholen, während ein Vitamin dies nur ein einziges Mal tun kann. Wie hilft Ihnen das bei Stress? Bei Stress werden der innere Stoffwechsel, die Verdauung, das Immunsystem und die natürliche Entgiftung des Körpers vernachlässigt. Enzyme helfen dabei, hier ein biologisches Gleichgewicht zu erhalten. Der Körper wird besser mit akuten Krankheiten wie etwa einer Erkältung fertig. Das Risiko für chronische Krankheiten verringert sich.

 

  • Sekundäre Pflanzenstoffe


Bei jeder Form von Stress, egal welcher das ist, entstehen entweder direkt oder indirekt so genannte freie Radikale, die das Potenzial haben, Zellen im Körper zu schädigen. Sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu den Naturstoffen, die das höchste Potenzial haben, diese freien Radikale zu neutralisieren. Sehr langfristiger Stress hat das gefährliche Potenzial, durch Schädigung von Zellen oder Veränderung des normalen Ablaufs des Zellstoffwechsels irgendwann Krebs zu bewirken. Sekundäre Pflanzenstoffe, als Beispiele genannt seien Salvestrole und Anthocyane, neutralisieren diesen Prozess.

 

Mein Tipp: Grüne Smoothies mit einer kleinen Beigabe von Wildpflanzen enthalten alle drei Nährstoffgruppen überreichlich. Weitere Tipps: biologische Kräutertees, Pflanzenpresssäfte (wie beispielsweise Gerstengrassaft) und gemahlene, wilde Braunhirse!

 

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