Wie Sie Ihr Risiko für die Parkinson-Erkrankung verringern!

„Jeder kann Parkinson bekommen…“ titulierte ein Artikel über die Parkinson-Krankheit, auch Schüttellähmung genannt. Der warnende Artikel ist vor kurzer Zeit in der online-Zeitung „Welt“ erschienen: http://www.welt.de/gesundheit/article115194428/Jeder-kann-Parkinson-bekommen.html

 

Sicher, jeder kann diese Krankheit bekommen. Aber das Risiko dafür lässt sich mit ein paar einfachen Maßnahmen deutlich verringern. Egal was genetische oder sonstige Vorbelastungen sagen: wenn Sie die folgenden Maßnahmen beherzigen, können Sie das Risiko, an dieser Krankheit zu erkranken, um etwa zwei Drittel verringern:

 

1.       Versuchen Sie Ihren Kontakt mit Kunststoffen deutlich zu verringern

 

Kunststoffe, wie PVC oder PET, oder Plastiktüten oder Folie oder andere, mit denen wir täglich umgehen, enthalten Chemikalien (wie zum Beispiel Weichmacher), die ein hormonähnliche Wirkung entfalten. Und damit langfristig die natürliche Produktion des Hormon Dopamin untergraben können. Heutzutage können Sie Kunststoffe nicht mehr komplett meiden. Versuchen Sie aber, den Kontakt mit Ihnen auf ein zumutbares Minimum zu reduzieren.

 

2.       Vermeiden Sie ein Übermaß an Eisen und Mangan


Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Übermaß an Eisen nicht nur schlecht für die Herztätigkeit ist, sondern auch das Parkinson-Risiko anhebt. Nehmen Sie daher keine Nahrungsergänzungen, die Eisen enthalten, wenn keine dringende, klinische Indikation gegeben ist (wie beispielsweise Blutarmut). Mangan ist ein eigentlich wichtiges Spurenelement, doch wenn es sich im Körper zu sehr anreichert, wird Calcium an entscheidenden Stellen im Gehirn abgelagert. Die Gefahr einer Mangan-Überdosierung besteht allerdings nur bei entsprechenden chemischen Arbeiten sowie Arbeit unter Tage.

 

3.       Sinnvoller Einsatz von magensafthemmenden Medikamenten


Oft machen magensafthemmende Medikamente ja keinen Sinn, in diesem Fall allerdings schon: falls Sie an der so genannten Eisenspeicherkrankheit leiden sollten, können magensafthemmende Medikamente wie zum Beispiel Protonenpumpenhemmer dafür sorgen, dass weniger Eisen aus der Ernährung aufgenommen wird.

 

4.       Schwermetallentgiftung


Schwermetallentgiftung macht für viele Menschen sind, vor allen Dingen, wenn Sie bereits Amalgamplomben im Mund hatten. Das ist eigentlich die wichtigste Quelle für Schwermetallvergiftungen. Eine gute Beschreibung, wie man eine Amalgam Entgiftung vornimmt, finden Sie auf dieser Seite:

 

http://www.agenki.de/gesundheits-ratgeber/amalgamentgiftung.php

 

Diese Punkte sind außerdem noch wichtig:

 

  • Achten Sie auf eine ausreichende Zufuhr von Folsäure, z.B. in Blattgrün
  • Zwei bis drei Tassen hochwertiger (organischer) Kaffee sind erlaubt, außer Sie leiden an Burnout, Erschöpfung oder einer Depression
  • Machen Sie einen Bogen um Sorbit und künstliche Süßstoffe
  • Machen Sie einen Bogen um Trans-Fettsäuren (stark erhitzte Pflanzenfette und gehärtete Pflanzenfette)
  • Verzichten Sie auch im Alter keineswegs auf regelmäßiger Bewegung an der frischen Luft (mit Sonneneinwirkung!)



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Kommentare: 2
  • #1

    Marianna (Montag, 12 August 2013 10:09)

    Sind diese hier genannten Punte auch nachgewiesen, dass ein Risiko dadurch gesenkt wird?

  • #2

    Andreas Ulmicher (Montag, 12 August 2013 12:36)

    Was meinen Sie mit "nachgewiesen"? Zu den Punkten 2+3 und zum kursiv Geschriebenen unten gibt es Studien, die einen statistischen Zusammenhang zwischen Parkinson-Erkrankung und den Problemen sehen. Bei Punkt 1 gibt es Hinweise, die Datenlage ist noch nicht ausreichend sicher. Aber wir wissen aus Erfahrung, dass etwas, was von Vertretern der Naturheilkunde und Umweltmedizin lange Zeit gepredigt wird, irgendwann von der Wissenschaft / Medizin "nachgewiesen" wird und dann zum Allgemeinplatz wird. Siehe z.B. HIER:

    http://www.bund.net/themen_und_projekte/chemie/toxfox_der_kosmetikcheck/

    Punkt vier ist nach Meinung vieler Naturheilkundiger aus der Erfahrung sehr wahrscheinlich. Einen Protonenpumpenhemmer sollten Sie NUR bei Eisenspeicherkrankheit, oder einer sonstigen, STRENGEN klinischen Indikation einnehmen. Eine Schwermetallvergiftung sollten Sie überprüfen lassen (z.B. Haarmineralanalyse) und dann bei Bedarf unter fachkundiger Anleitung vornehmen lassen.

    Mit den restlichen Punkten etwas falsch zu machen, is aber m.E. nach schier unmöglich.