Auf der Zielgeraden…
Tja, was soll ich sagen?
Ich opferte ihm seit 18 Monaten jeden Tag ungefähr eine Stunde, seit einigen Monaten ca. 1/3 meiner Freizeit – und jetzt stehe ich auf der Zielgeraden. Das Buch:
Andreas Ulmichers Morbus Crohn – Colitis ulcerosa Ratgeber”
ist fast fertig!!!
Das letzte Kapitel – noch ca. 7-8 WORD-Seiten harren noch der Fertigstellung, aber Referenzen, Links und Kontakt sind schon erstellt. Nach einer Korrektur-Lesung zwischen den Jahren wird das Opus “Magnum” mit einer Primärseitenzahl von über 180 Word-A-4-Seiten (Schriftgrößen 11 und 12) im Laufe des Januars nächsten Jahres online gehen.
Und zwar zunächst als Kindle E-Book bei Amazon. Angepeilter Preis: 18,90.-
Und ich würde sagen, das ist es wert!!! Mehr als wert!!!
Sollte ich später eine Print-Version davon veröffentlichen, wird diese deutlich teurer werden müssen, da einiges an Tabellen und Grafiken enthalten ist, die den Druckpreis naturgemäß nach oben treiben.
Und noch was zum Buch: es wird in nächster Zeit von mir ins Englische übersetzt!
Planänderung
Die Erkenntnisse kommen schneller als ich sie verarbeiten kann.
Das triff auch auf meine Arbeit für Crohn und Colitis zu. Eine neue Studie hat die Rolle einer histaminarmen Ernährung bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa herausgestellt, weswegen ich meinen Ernährungsratgeber zu einem späteren Zeitpunkt fertig stellen muss.
Da ich die Seite allerdings nicht weiter verschieben kann und möchte, wird die neue Seite mit den beiden Büchern (dem therapeutischen Buch und dem Roman) etwa gegen Februar erscheinen, das Ernährungsbuch wird sich im April oder Mai hinzugesellen.
Denn wie gesagt, es soll ja gut werden…
Eine Ernährung für alle!
Dass sich der Verbraucherschutz über Methoden, mit denen man die ideale Ernährung individuell festlegen kann (wie beispielsweise Metabolic Typing) aufgeregt hat, beziehungsweise dies als “unwissenschaftlichen Quatsch” abgetan hat, ist schon eine Weile her…
Ich stelle mir und insgesamt allerdings schon die Gegenfrage, wie wissenschaftlich es ist davon auszugehen, dass für jeden die gleiche Ernährung ideal ist.
Sie würden doch als Arzt auch einen Gichtkranken sicherlich anders ernähren als einen Diabetiker, oder?
Da hat sich der Verbraucherschutz in Bayern darüber ereifert, dass es ja unsinnig sei, einem Menschen die Tomate zu verbieten und die Gurke zu empfehlen und einem anderen das Umgekehrte. Hätte sich dieser Verein auch nur ein bisschen und natürlich ernsthaft mit der Methode auseinander gesetzt, wüsste er, warum:
Tomaten haben ein anderes Verhältnis von Mikronährstoffen zueinander als Gurken und einige sekundäre Pflanzenstoffe, die das innere Enzymsystem anders fördern als Gurken. Daher ist es naheliegend, davon auszugehen, dass Tomaten beispielsweise für einen Eiweißtyp, der sowieso schon viel von allen möglichen Enzymen natürlicherweise zur Verfügung hat, nicht das Optimale ist, die Gurke hingegen keinen Schaden anrichtet.
Beim Metabolic Typing ist nicht wichtig, wie viel ein Nahrungsmittel von bestimmten Mikronährstoffen insgesamt zur Verfügung stellt, sondern wie die Relativanteile der Nährstoffe untereinander aussehen. Beispiel: B6 zu B12
Enthält ein Nahrungsmittel beispielsweise 6 Mikrogramm B12 gegenüber 1,2 mg B6, kann man davon ausgehen, dass der Sympathikus stärker gefördert wird und sich dieses Nahrungsmittel gut für den Eiweißtyp eignet, beträgt das Verhältnis hingegen 0,8 Mikrogramm B12 zu 3 mg B6, ist es umgekehrt. Abgesehen davon müssen alle Inhaltsstoffe gegeneinander aufgewogen werden.
Aber als “Metabolic Typer” kann man ganz entspannt bleiben: spätestens in 20, 30 Jahren ist die heutige “Quacksalbermethode” wissenschaftlicher Standard in der Ernährungsberatung!
Meine Katze reagiert auf Placebos ;-)
Meine Lebenspartnerin und ich haben eine Katze. Die ist mittlerweile gut 15 Jahre alt. Ein gnadenlos liebes und verschmustes Tier, das Kunststückchen beherrscht (macht auf Kommando “Männchen” und “Sitz”) und uns sehr viel Freude bereitet. Leider seit einigen Monaten mit bedenklich nachlassender Gesundheit.
Im Normalzustand ist unsere Tinka gnadenlos verfressen. Seit einigen Monaten, rund seit Beginn des Sommers, ging es mit ihrer Gesundheit bergab: sie verlor mehr und mehr Haare, vor allem rund um den After, erbrach sich immer öfter und vor allen Dingen hatte sie immer weniger Appetit, bis sie vor zwei Wochen nahezu gar nichts mehr aus und noch Wasser und Schleim erbrach.
Zwar habe ich von Katzen relativ wenig Ahnung aber dafür (hoffe ich zumindest) ein wenig mehr von Homöopathie. Nimmt man Charakter und Symptome in Verbund (vegetative Komponente, aber nicht allein, offensichtliche Probleme im Enzymsystem) kam als Mittel am ehesten Acidum succinicum D30 (Bernsteinsäure, ein Katalysator des Zitronensäurezyklus), infrage. Ich gab ihr davon einen Tropfen in den Trinknapf (ca. 100 ml), und zwar in einem Moment, in dem die Katze nicht im Raum war.
Einen Tag später erbrach sie sich noch einmal (heftig), doch schon zwei Stunden später kehrte ihr (sehr gesegneter) Appetit zurück und sie fraß wie ein Scheunendrescher, und die Haare um den After herum wuchsen schneller nach als bei mir der Bart sprießt. Im Moment hat sie wohl noch den ein oder anderen Schwächemoment, aber ist “voll rekonvaleszent”.
Da es sich bei einer D30-Potenz allerdings um eine Verdünnung handelt, bei der pharmakologisch relevante Wirkstoffmengen, falls überhaupt noch der Stoff vorhanden ist, mit absoluter Sicherheit auszuschließen sind, und die Katze wie gesagt nicht dabei war, als sie die Arznei bekommen hat, stellt sich doch die Frage, was da gewirkt hat:Die Katze hat mit ihrer Schwingung aufgenommen, dass ich ihr was Illegales in den Wassernapf gegeben habe
1. Vielleicht hat die Katze an der Schwingung aufgenommen, dass ich ihr was in den Wassernapf gegeben habe?
Antwort: Wenn Homöopathie “nicht wirkt”, wie soll dann Schwingung wirken?
2. Die Katze hat mit ihren feinen Sinnen den Tropfen Alkohol aus dem Wasser herausgeschmeckt und daraus geschlossen: “Ist bestimmt was Feines drin!” ?
Antwort: ja, und aufgrund eines Alkoholanteils von 0,01% wird eine schwerkranke, alte Katze binnen eines Tages wieder pumperlgesund, oder was? Abgesehen davon, dass Katzen wohl einen Instinkt, aber sicherlich keine dem Menschen ähnliche Verstandesqualität haben
3. Die Katze wäre sowieso gesund geworden
Antwort: nach vier Monaten langsamer, kontinuierlicher Verschlechterung binnen eines Tages von “Null auf Hundert” wieder fit?
Wer mir wissenschaftlich fundiert und plausibel widerlegt, dass in diesem Fall die Homöopathie gewirkt hat, kriegt von mir ´nen Euro. Versprochen!
Update Morbus Crohn/Colitis ulcerosa – Ebooks
Die ursprünglich für den Zeitraum Ende 2011 / Anfang 2012 geplanten Seiten und Bücher zum Thema Crohn / Colitis kommen später. Wann, weiß ich noch nicht genau. Schätzungsweise Februar, vielleicht auch März.
Und zwar aus folgenden, einleuchtenden Gründen:
- Soll es gut werden, und es ist nun mal ein komplexes Thema
- Kann es nicht gut werden, wenn ich verkrampft versuche fertig zu werden
- Hat auch mein Tag nur 24 h
- -und da bin ich ganz offen!- Warum sollte ich mir ein Bein rausreißen für eine “Gemeinde” von Betroffenen einer Krankheit, von denen maximal 1% Interesse an den Erkenntnissen eines (ehemals selbst betroffenen) Heilpraktikers hat und die Übrigen 99% sowieso glauben, dass “das alles Quatsch ist” – ehrlich, nach dem schriftlichen und fernmündlichen Feedback, das ich in letzter Zeit teilweise für meine Arbeit bekomme, habe ich, ich gestehe es, doch ein wenig die Lust verloren
- Entdecke ich gerade die Liebe zur Belletristik (als Autor, nicht als Leser) – und da das wichtig für mich ist und ich jetzt einfach mal mehr für mich tun will, zweige ich einen (bedeutenden) Teil meiner Zeit dafür ab. Ist schließlich bald Weihnachten, und es gibt sogar Leute, die können über meine Geschichten lachen.
Den wenigen Interessierten kann ich aber dennoch sagen – JA, es WIRD fertig werden.
Nur halt eben ein bisschen später.